Sodala,
ich war zwar selbst nicht auf der Buchmesse - Zeitmangel ist etwas Schlimmes - aber ich habe es immerhin fertig gebracht, rechtzeitig noch ein Exposé fertig zu bekommen. So zogen meine Agenten mit dem “Merlineffekt” in die Schlacht. Das soll eine Fantasy-Romance werden und spielt in Brisbane, Australien.
Nun, ich bin keine solche Romantikerin, aber immerhin scheint mein Baby es zumindest in die In-Box bei ein paar Verlagen geschafft zu haben. Mal sehen, was draus wird.
Positiver ist noch, dass *hier namenhaften Verlag einsetzen* sich zwar immer noch nicht für “Zurück nach Karthago” entscheiden kann, aber meine Schreibe gefällt, die Zeit gefällt auch, wenn der Roman jetzt noch ein bisschen mehr Romantik hätte, damit es für die weiblichen jungen Leser interessant wird, könnte man sich entscheiden, es in die Historik-Reihe-für-Mädchen aufzunehmen.
Mal sehen ob ich das, was als Jungenabenteuergeschichte geplant war, auf eine Mädchen-Abenteuer-Romanze umstricken kann - und ob ich das will. Vielleicht entscheide ich mich jedoch auch für eine andere Epoche (ich würde gerne mal was über Wikinger schreiben. Oder über den 30jährigen Krieg) und bastele da einen neuen Plot. Obwohl ich meinen Vandalen Tanais dann vermissen würde. Na, mal gucken, ne?
Das andere ist, dass selbiger namenhafte Verlag ein neues Imprint für Mädchenkrimis eröffnet und sie sich deswegen “Beobachtet” mal ansehen wollen. Da gibt’s also gleich noch mehr Hoffnung. Zwar ist “Beobachtet” eher ein Thriller denn ein klassischer Krimi, aber gut, zumindest weiß ich, dass ich bei dem Exposé da sehr saubere Arbeit geleistet habe. Hat auch lange genug gedauert.
Ansonsten ist mein Personal-Novel-Projekt vorerst eingefroren (Weihnachtsgeschäft schaffe ich eh nicht mehr), statt dessen hat mich der Teufel geritten und ich habe beschlossen, die inoffizielle Fortsetzung vom “Maulhorn” zu schreiben und zum Arena-Jugendbuchwettbewerb zu schicken. Und das ganze in knapp einem Monat! 16. 11. ist Einsendeschluss.
Zuerst dachte ich ja, dass es eine total bekloppte Idee wäre, doch in den letzten 4-5 Tagen habe ich locker 10.000 Wörter geschrieben und zum ersten Mal seit längerer Zeit macht das Schreiben so RICHTIG Spaß. Ich liebe Anomalién mit all seinen verrückten Viechern und ich habe mich ein bisschen in meinen jugendlichen Prota, Arcien, verguckt, muss ich ja gestehen. Er ist so herrlich unwillig, ein Held zu sein. Außerdem ist er ein Schnuckel. Jawoll.
Und nun widme ich mich wieder meinem heutigen Soll.
Und morgen geht’s auf die Spielemesse in Essen. JUHUUUU!
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Super! Dann hau rein, ich wünsche dir auch viel Spaß auf der Spielemesse!
Klingt doch alles sehr vielversprechend! Ich drück die Daumen!
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