Hah, das ist nicht schwer. Oder, na ja, nicht sooo schwer. Wir haben viele gute Bücher gelesen, sowohl im Deutsch-LK, als auch schon vorher. Auch ein paar mehr oder weniger belanglose oder nicht so prickelnde, aber generell habe ich es genossen, wenn wir an Lektüre gingen. Vielleicht liegt es daran, dass ich sowieso gerne lese und bereit war, mich auf Bücher einzulassen. Zu meinen Lieblingen gehörten der “Gelbe Vogel” von Myron Levoy (Jugendbuch), “Homo Faber” und “Stiller” von Max Frisch, “Der zerbrochene Krug” von Kleist und “Der Verbrecher aus verlorener Ehre” von Schiller. Mit Goethe bin ich - außer den Gedichten - nicht so recht warm geworden.
Aber das Buch, das mich wirklich aus der Bahn geworfen hat, damals, bei dem ich die Augen aufgerissen habe, “wow” gerufen habe, es in einer Nacht durchgelesen, mich gegruselt habe und das einfach mal was völlig Anderes war, das kam in der zehnten Klasse. Als Papierausdruck, weil es eigentlich als Lektüre gar nicht vorgesehen war und unser Deutschlehrer es mal so dazwischen geschoben hatte.

“Der Sandmann” von E.T.A. Hoffmann. Mann, was habe ich das geliebt (und finde es immer noch toll). Sköne Oke. ![]()
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